Aktuelles (Jiu-Jitsu)

2019

Trainerfortbildung der World Jiu Jitsu Federation in Schechingen

Ende März 2019 nahmen sechs Trainer und Assistenztrainer der TSG Ötlingen an der alljährlichen Fortbildung in Schechingen teil. Zusammen mit rund 80 Teilnehmern der WJJF Deutschland waren Gerhard Hanemann, Heiko Schmidtke, Walter Grether, Yvonne Haas, Adrian Wertz und Falk Alpert dabei. Inhalte der Fortbildung waren unter anderem die Abläufe der traditionellen Kata, Abwehr von Messerangriffen, Theorie und Praxis der Instruktoren.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Heiko Schmidtke, Walter Grether und Yvonne Haas zu Instruktoren ernannt. Diese besondere Auszeichnung erhalten Mitglieder der WJJF Deutschland, die sich in besonderem Maße für den Verein, aber auch für den Verband einsetzen.

Text: Yvonne Haas und Anita Spieß

Bild: Gerhard Hanemann

Bildzeile v.l.n.r.: Walter Grether, Yvonne Haas, Heiko Schmidtke

Hanbo-Prüfung in Ötlingen

Am 26.03.2019 traten Kathrin Treyer und Dirk Liebert zur Hanbo-Prüfung an. Beide sind Mitglieder der Jiu-Jitsu-Abteilung der TSG Ötlingen.

Abgefragt wurden die Grundtechniken des Hanbo-Jutsu, Fallschule mit dem Hanbo und natürlich die individuellen Prüfungsprogramme, die die beiden in den vergangenen Wochen zusammengestellt, geübt und perfektioniert hatten.

So blieb den Trainern und Prüfern Gerhard Hanemann und Heiko Schmidtke nichts anderes übrig, als den beiden zu einer gelungenen Darbietung zu gratulieren. Dirk Liebert trägt ab sofort den 5. Kyu in Hanbo-Jutsu, Kathrin Treyer den 4. Kyu.

Text: Anita Spieß
Bild: Quynh Nyugen
Bildzeile: v.l.n.r. Heiko Schmidtke, Kathrin Treyer, Dirk Liebert, Gerhard Hanemann

2018

Prüfungen in Ötlingen

Ein letztes Mal für dieses Jahr fanden in der Jiu Jitsu-Abteilung der TSG Ötlingen Gürtelprüfungen statt. Zur Prüfung stellen sich am Donnerstag, 20.12.2018 Liam Bodenham (Prüfung zum Gelbgurt), Dirk Liebert und Kathrin Treyer (beide Prüfung zum Grüngurt) sowie Falk Alpert (Prüfung zum Braungurt). Alle Kandidaten zeigten zuerst Fallschule.

Dirk Liebert und Kathrin Treyer liefen den ersten Abschnitt der Goshin Jitsu No-Kata, Falk Alpert mit seinem Prüfungspartner Adrian Wertz (Braungurt) die Abschnitte eins und zwei. Danach startete Liam Bodenham und zeigte mit seinem Prüfungspartner Tobias Krug (Grüngurt) Abwehrtechniken und Würfe aus seinem Prüfungsprogramm. Als nächstes an der Reihe waren Kathrin Treyer und Dirk Liebert. Die beiden hatten die doppelte Menge an Arbeit vor sich, waren sie sich doch gegenseitig Partner.

Falk Alpert, der bereits im Judo den Braungurt trägt, schaffte nun mit dieser Prüfung im Jiu-Jitsu den Gleichstand in beiden Sportarten. Eindrucksvoll und sehr dynamisch wehrte er sich gegen sämtliche Angriffe von Adrian Wertz. Die Demonstration von Judo-Würfen, die ebenfalls Teil des Prüfungsprogramms einer jeden Gürtelprüfung im Jiu-Jitsu ist, war für ihn hierbei ein Heimspiel.

Gerhard Hanemann (5. Dan Jiu-Jitsu, TSG Ötlingen), Dietmar Rabe (3. Dan Jiu-Jitsu, Budoclub Brombach) und Yvonne Haas (1. Dan Jiu-Jitsu, TSG Ötlingen) nahmen die Prüfung ab. Alle drei zeigten sich beeindruckt von den dargebotenen Prüfungsprogrammen und überreichten zu Ende unter großem Applaus der Zuschauer die Urkunden und Gürtel an alle Prüflinge.

Bildzeile v.l.n.r.: Dirk Lieber, Falk Alpert, Dietmar Rabe, Kathrin Treyer, Gerhard Hanemann, Liam Bodenham, Yvonne Haas

(Text und Bild: Anita Spieß)

Dan-Prüfungen in Ötlingen, Gerhard Hanemann besteht 5. Dan

Gerhard Hanemann ist am 30.06.2018 zur Prüfung zum 5. Dan im Jiu-Jitsu angetreten. Zur Ehre der TSG Ötlingen durfte die Jiu-Jitsu-Abteilung diese auch ausrichten, d.h. Hanemann konnte in seinem Heimat-Dojo antreten.

Zahlreiche Zuschauer säumten trotz 33 Grad Außentemperatur gespannt die Veranstaltung, aber erst einmal von vorne.

Zuerst traten noch Yvonne Haas und Adrian Wertz zur Prüfung zum 1. Kyu (Braungurt) im Hanbo-Jutsu an. Deren Prüfung vor zwei Wochen in Wiesenstieg im Rahmen eines Lehrgangs fiel aus Mangel an Teilnehmern aus und wurde spontan auch nach Ötlingen verlegt. Die beiden zeigten die hohe Kunst der Selbstverteidigung mit dem Hanbo (Halbstock). Beginnend mit einer Kata, gefolgt von den Grundtechniken und Demonstrationen über Fallschule bis hin zu ihren individuellen Selbstverteidigungstechniken bestanden sie ihre Prüfung mit Bravour.

Da Dan-Prüfungen nur an einigen Terminen im Jahr stattfinden, reisten drei Prüflinge zum 1. Dan vom TSV Süßen mit ihrem Trainer Sebastian Schnabl (2. Dan Jiu-Jitsu) an.

Laura Ros-Falkenstein, Lisanne Wölz und Jan Fischer demonstrierten die Yawara-No Kata und zeigten danach in beeindruckender Form ihr jeweiliges Dan-Prüfungsprogramm. Die drei sind schon von Kindesbeinen an auf der Matte und wurden damals noch von Richard Schmidt (Präsident WJJF Deutschland, 6. Dan Jiu-Jitsu, 3. Dan Bo-Jursu) trainiert. Sie bereiteten sich insgesamt 2 Jahre auf diese Prüfung vor, mit ca. einem Dreivierteljahr intensivster Vorbereitung auf diesen Tag.

Zum Abschluss trat Gerhard Hanemann seine Prüfung an. Der Trainer, der 2014 zum Instructor der WJJF Deutschland ernannt wurde und sich 4 Jahre vorbereitet hatte, teilte seine Prüfung in fünf Abschnitte ein.

Zuerst zeigte er eine selbstkreierte Kata, der er den symbolträchtigen Namen „Yin und Yang“ gegeben hatte. Hierbei zeigte er mit seinen Partnern Walter Grether und Heiko Schmidtke (beide 3. Dan Jiu-Jitsu) Abwehren gegen Angriffe aller Art, wobei jeweils ein Angriff mit einer sanften Technik abgewehrt wurde und danach der gleiche Angriff so abgewehrt wurde, dass beim Angreifer eine Verletzung stattfinden könnte. Eine wundervolle Darbietung und in allen Punkten sehr stimmig.

Hanemann, der seine Prüfung auf den Schwerpunkt Hebeltechniken gelegt hatte, zeigte danach Abwehrtechniken durch eben diese. Hierbei wurde er von Yvonne Haas (1. Dan Jiu-Jitsu) und auch wieder Heiko Schmidtke und Walter Grether an den Handgelenken, am Revers und an den Haaren gezogen, von hinten und vorne umklammert und mit Füßen, Fäusten, Ketten, Flaschen und Messern traktiert. Hierbei demonstrierte er immer zuerst langsam und mit Erklärungen und danach schnell und brutaler für den Straßengebrauch.

Im dritten Teil wurden ihm die Augen verbunden und er wurde wieder von den drei Partnern angegriffen. Auch hier setzte er hauptsächlich auf Hebeltechniken. Danach gab es als Viertes eine Runde mit geöffneten Augen.

Der fünfte und letzte Abschnitt beinhaltete eine PowerPoint-Präsentation zum Thema Hebeltechniken und die daraus möglichen Verletzungen. Hierbei stand ihm der befreundete Chirurg Dr. Cerff mit Rat und Tat zur Seite und stellte ihm Videos zu Brüchen sowie Röntgenbilder zur Verfügung. Mit Nachdruck machte Hanemann deutlich, was bei Hebeltechniken alles passieren kann und dass dadurch ernsthafte Schäden beim Angreifer bis hin zur Lähmung entstehen können. Er appellierte daher an die Verhältnismäßigkeit, d.h. eine Abwehr muss zwingend immer im Verhältnis zur Schwere des Angriffs stehen.

Nach einer kurzen Beratungspause richteten die Prüfer Richard Schmidt, Rudi Strobel (5. Dan Jiu Jitsu, 1. Dan Bo-Jutsu) und Roland Herr (6. Dan Jiu-Jitsu) ihr Wort an alle Prüflinge. Roland Herr und auch Rudi Strobel gaben ihnen wertvolle Tipps zur persönlichen Verbesserung und auch für den weiteren Weg als Trainer. Roland Herr, seines Zeichens Einsatz-Trainer bei der Polizei, zeigte sich positiv überrascht über die sehr gute Vorbereitung aller Prüflinge und war erfreut, dass bei allen die richtige Einstellung zu diesem Sport sichtbar und spürbar war. Rudi Strobel sprach allen ein großes Lob aus. Dem schloss sich Richard Schmidt an und betonte, wie wichtig es sei, die richtigen Leute in der Trainerriege zu haben. Er freute sich besonders über die Leistung von Gerhard Hanemann, mit dem ihn nun mittlerweile über den Kampfsport auch eine jahrzehntelange Freundschaft verbindet. Auch lobte er die Jiu-Jitsu-Abteilung der TSG Ötlingen für die tolle Organisation der Prüfung. Nicht unwesentlich trägt auch eine schöne Atmosphäre zu einer Prüfung bei. Vom Catering bis hin zur Dekoration der Halle fand er lobende Worte. Zum Abschluss wurden allen Prüflingen, die alle bestanden hatten, ihre Urkunden unter tosendem Applaus des Publikums überreicht

Text: Anita Spieß / Bilder: Jennifer Graf-Herrmann

Trainerfortbildung der World Jiu Jitsu Federation in Leipzig

Ende März waren einige Trainer der TSG Ötlingen auf der Trainerfortbildung der World Jiu Jitsu Federation Gruppe Deutschland e.V. (WJJF) in Leipzig. Mit dabei waren Gerhard Hanemann, Falk Alpert, Annika Tschöpe und Yvonne Haas. Sie erlebten ein tolles und lehrreiches Wochenende, hervorragend organisiert vom Dojo Fudoshin im PSV Leipzig e.V. .Die Inhalte der Fortbildung waren thematisch strukturiert, für die Instruktoren ging es um Veränderungen im Bereich der WJJF, die Trainer beschäftigten sich u.a. mit Abwehrtechniken von Schusswaffen wie auch Würfen aus der Bewegung und rechtliche Aspekte in der Vereinsarbeit. Die Assistenztrainer bekamen Anregungen für die Gestaltung beim Aufwärmtraining. Einen besonderen Platz fand dieses Jahr in der Fortbildung die Frauen Selbstverteidigung, die von Yvonne Haas aus der Sicht der Frau dargestellt wurde. Nach einem gemütlichen Abend in historischem Ambiente ging es am Sonntag wieder auf die Heimreise.

Prüfungsmarathon im Jiu-Jitsu

Zwischen dem 06. und 22. März wurden zahlreiche Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren im Jiu-Jitsu geprüft. Die Jiu-Jitsu-Abteilung der TSG Ötlingen beschäftigte damit insgesamt fünf Prüfer: Yvonne Haas und Sina Meisinger (1. Dan Jiu-Jitsu), Walter Grether und Heiko Schmidtke (3. Dan Jiu-Jitsu) sowie Dojo-Leiter Gerhard Hanemann (4. Dan Jiu-Jitsu).

Die Prüflinge hatten sich seit Dezember verstärkt mit ihren Gürtelprogrammen beschäftigt und konnten nun endlich das Erlernte zeigen: Von Fallschule, über Abwehrtechniken bis hin zu Würfen und Theorie.

Am Ende durften alle eine Urkunde zur bestandenen Prüfung entgegennehmen: Max Ebert, Arne Gerdes, Nico Schopferer (weiß), Ben Eder, Noah Kessinger, Lukas Reinle, Max Schneider (weiß-gelb), Salome Fosanelli, Theresa Jenewein, Emma Reinle, David Rösch, Lilli Wertz (gelb), Hannes Brombacher, Joshua Kubicki, Noah Kubicki (gelb-orange), Florentin Hoch (orange-grün) und Hellena Herrmann und Philipp Spohn (grün).

(Text und Bild: Anita Spieß)

Verbandsoffener Hanbo-Lehrgang der WJJF, Ausrichter TSG Ötlingen

Am 24. Februar dieses Jahres fand bereits zum siebten Mal der verbandsoffene Hanbo-Lehrgang der Jiu Jitsu-Abteilung der TSG Ötlingen statt. Über vier Stunden lang übten sich die Teilnehmer in den Zugriffstechniken mit dem Hanbo unter dem Referenten Helmut Schauaus (4.DAN Jiu Jitsu, 1.DAN Hanbo Jitsu) sowie dem vereinsinternen Trainer Walther Grether (3.DAN Jiu Jitsu, 1.DAN Hanbo Jitsu), liefen Katas mit dem Referenten Robert Schenk (6.DAN Jiu Jitsu, 1.DAN Bo Jitsu, 1.DAN Aikido) und lernten den Umgang mit dem Kubotan mit dem ebenfalls vereinsinternen Trainer Heiko Schmidtke (3.DAN Jiu Jitsu, 1.DAN Hanbo Jitsu). Außerdem wurden unter Grether und Schmidtke Grund- und Übungsformen mit dem Bo eingeübt. Wie gut die Lehrgänge angenommen werden, lässt sich auch an der Teilnehmerzahl von außerhalb messen: Von den ca. 30 Teilnehmern waren fast ein Drittel aus Schwäbisch Gmünd angereist und zwei Teilnehmer nahmen wie die Jahre zuvor auch die Fahrt aus dem nordrheinwestfälischen Plettenberg auf sich.

Ein gutes neues Jahr 2018

Das Trainerteam wünscht euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

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